Selbstzensur von rückhaltlosen Aufklärern?

Man kann es kaum glauben, aber die im letzten Beitrag (Treffen sich zwei Rufmörder) verlinkten Adressen haben ihren Inhalt schon gewandelt. Der Geist der Aufklärung siegt! 😉
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Aber man kann ja auch anders:

Dieter Carstensen und Jürgen Rohn auf Hartz-Nordhausen

Dieter Carstensen über „Pharma-Jürgen“ auf Freitag.de

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Pharma-Jürgen, halte durch – Ich werde jeden Eid schwören, dass Du kein Kommunist bist!

Treffen sich zwei Rufmörder. Beide tot.

Die Herren Dieter Carstensen und Jürgen Rohn hauen nun auch auf einander ein.

http://hartz-nordhausen.blog.de/2010/11/01/deja-vu-erlebnis-9873506/#c14357396

http://www.freitag.de/community/blogs/meisterdero/die-linke-nrw-das-chaos-geht-weiter-

>>> UPDATE: Die Autoren haben die entsprechenden Einträge schon geändert. Archivierte Seiten finden Sie hier… <<<

Carstensen (der jedem seiner Kommentare im Internet aus Prinzip den Status einer Pressemeldung zugesteht) hatte kurz zuvor noch in einem „öffentlichen Brief“ an den Bundesvorstand der Partei angekündigt, den „Augiasstall“ DIE LINKE. NRW auszumisten. Beim Landesgeschäftsführer ist da ein guter Anfang gemacht (der soll sich sogar in einem anerkannten innerparteilichen Zusammenschluss engagieren, den unser Dieter nicht mag). Raus mit dem!

Und den Vorsitzenden der Schiedskommission hinterher (denn der soll mal einen anderen anerkannten innerparteilichen Zusammenschluss gekannt haben, den unser Dieter wohl noch viel weniger mag). Recht so. Denn unser Dieter wehrt sich mit allen Mitteln und sehr effektiv!

Und nun gibt’s Streit, weil der Jürgen dem Dieter da nicht uneingeschränkt Recht geben mochte. Da wehrt sich unser Dieter! Und Jürgen wehrt sich zurück! Beide mit den Mitteln, über die sie halt verfügen, und, naja – Bescheidenheit ist eine Tugend! Und sehr effektiv!

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Nun verleumden die beiden also einander, wie sie es vorher schon mit mir und anderen getan haben. Jürgen warnt mit seinen E-Mails die Welt hinter vorgehaltener Hand vor diesem bösen Menschen, Carstensen wettert in seinen zahlreichen BLOGs gegen den Bolschewismus und seine Agenten der Finsternis (eben halt jeden, der seine Leistungen als … was auch immer er glaubt zu sein, nicht anerkennt).

Ich denke, ich spreche für alle ihre bisherigen Ziele wenn ich hierzu mit dem Rang einer Pressemeldung erkläre:

Schön. 🙂

Ihr,

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~Fritz Ullmann

PS: Lasse reden.

Worte von Mao Tse-Tung

Die Kommunisten

Worauf auch der Kommunist stößt, er muß stets fragen: „Warum?“ Er muß es allseitig und selbstständig durchdenken; er muß überlegen, ob es der Realität entspricht und wirklich wohlbegründet ist; man darf in keinem Fall blindlings mitlaufen und sklavischen Gehorsam fördern.

Den Arbeitsstil der Partei ausrichten! (1. Februar 1942)

Zur Frage: Kritik und Selbstkritik

Kritikfähigkeit, sowohl die aktive als auch die passive, ist eine der Fähigkeiten, die bei neuen Mitgliedern in unserer Partei, wie auch bei einigen verhinderten Karrieremenschen, deren Irrweg in unsere Partei führte, am wenigsten entwickelt ist und folglich entwickelt werden muss. Auch ältere Genossen sind hiervor nicht gefeit. Diese Fähigkeit zu erlernen ist Voraussetzung, um die eigene Arroganz zu zügeln.

Ich will hierzu mit einem Zitat einleiten:

Die innerparteiliche Kritik ist eine Waffe zur Festigung der Parteiorganisation und zur Verstärkung der Kampffähigkeit der Partei. In dieser Parteiorganisation der Roten Armee trägt die Kritik jedoch manchmal nicht diesen Charakter, sondern verwandelt sich in persönliche Angriffe. Das Ergebnis ist, daß nicht nur einzelne Menschen, sondern auch die Parteiorganisationen Schaden erleiden. Darin äußert sich ein kleinbürgerlicher Individualismus.

Die Methode der Berichtigung dieses Fehlers: Man muß den Parteimitgliedern begreiflich machen, daß die Kritik den Zweck hat, die Kampffähigkeit der Partei zu steigern, um den Sieg im Klassenkampf zu erringen, und nicht als Werkzeug für persönliche Angriffe benutzt werden darf.

Ebenda

Es lohnt, sich hierzu Gedanken zu machen.

Was bedeutet es aber in der Praxis? Dass wir Kritik an der Sache in der richtigen Form äußern sollen. Die Sache ist die Politik und alles was für die Politik, die Arbeit der Partei, von Belang ist. Die Form ist die Rücksicht auf die Persönlichkeit des Kritisierten bei gleichzeitiger Deutlichkeit, Klarheit in der Sache. So ist es zulässig, einen Genossen begründet zu beschuldigen, er habe sich an der Partei bereichert. Wenn es Grund hierzu gibt, ist es sogar eine Pflicht. Der Fehler muss ohne Schonung geklärt werden.

Aber die Kritik muss sich auf den konkreten Fall beschränken! Es darf nicht sein, dass dieser Fehler – wenn er auch schwer genug sein mag, um dem Genossen seine Funktion oder sogar seine Mitgliedschaft in der Organisation abzuerkennen – dazu führt, dass der Genosse als Mensch bei jeder Gelegenheit beschuldigt wird, ein gänzlich schlechter Mensch zu sein, ihm Gier und Geiz in jedem Fall unterstellt werden und man gar beginnt, über ihn in seiner Abwesenheit zu sprechen, nicht aber mehr in seiner Gegenwart; und darüber dann noch die Fehler Anderer übersehen und eigene Fehler kaschiert werden. Der Fehler des Genossen darf nicht als Mittel dienen, sich selbst zu erhöhen. Er darf nicht Entschuldigung für eigene Fehler sein. Er darf nicht Grund für weitere Fehler werden.

All dies ist in unserer Partei in den letzten zwei Jahren vorgekommen. Und all dies muss bereinigt werden. Sicherlich gibt es Unverbesserliche, die ihr Verhalten weder ändern können noch wollen. Dennoch will ich klar sagen, dass ich auch bei mir zugetanen Mitgliedern, mit denen ich oft verkehre, solche Tendenzen zur persönlichen Verurteilung erkenne.

Drüber, Genossinnen und Genossen, müssen wir zu stehen lernen.

Der Runde Tisch gegen Rechts lädt zum Plenum

Der Runde Tisch trifft sich am Donnerstag, den 28.10., zu seiner öffentlichen Sitzung. Interessierte Bürger sind ebenso eingeladen, wie die bisherigen Organisatoren, Parteien, Vereine und sonstigen Organisationen.

Ich selbst plane zu Punkt 4. der Tagesordnung ausführlich zu berichten.

Sitzung des Runde Tisches gegen Rechts am 28.10.2010 um 19:00 Uhr im Haus Burgstr. 8.
Tagesordnung:
1. Erste Auswertung der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“
2. Arbeitsvorhaben ab November
a) Überarbeitung der Eigenpräsentation für die Öffentlichkeitsarbeit des Runde Tisches
b) Vorüberlegung zum Geschichtlichen Projekt „Zwangsarbeit in Radevormwald“ in zusammenarbeit mit weiteren Trägern
3. Vorbereitung der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Sprecherrates
4. Einschätzung der Rolle von ProNRW im Stadtrat Radevormwald
5. Verschiedenes
gez. Horst Enneper / Michael Ruhland
(Sprecher)

Ankündigung zum 9.11.: VVN-BdA Wuppertal erinnert an die Reichsprogromnacht

Die VVN-BdA hat, wie im letzten Monat beschlossen, angekündigt, mit einer Aktion in Wuppertal-Elberfeld auf die historische Bedeutung des 9.11. hinzuweisen.

Antifaschistinnen und Antifaschisten auch außerhalb des VVN-BdA werden schon jetzt zur Teilnahme aufgefordert. Weitere Details sollen nach dem nächsten Antifa-Treff am 2.11. bekannt gegeben werden, zu dem auch die VVN-BdA alle Antifaschistinnen und Antifaschisten ausdrücklich einlädt.

Im folgenden die diesbezügliche Erklärung der VVN-BdA:

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DIE LINKE NRW: Profit vor Gesundheit – Pharmalobby setzt ihre Interessen skrupellos durch

„Die Lasten der aktuellen Gesundheitspolitik tragen die 70 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen“, so Thomas König, gesundheitspolitischer Sprecher im Landesvorstand der LINKEN in NRW. „Patientinnen und Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) droht ein Desaster. Die Gesundheit von Millionen Menschen wird für Wirtschaftsinteressen der Pharmalobby geopfert.“

Unter Federführung von Cornelia Yzer, ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin und seit 1997 Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der forschenden Arzneimittelhersteller (VfA), verwässern Lobbygruppen das von Minister Rösler gepriesene Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG). Wird den Änderungsanträgen zum AMNOG stattgegeben, muß der Nutzen für neue Medikamente nicht mehr nachgewiesen werden.

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Worte von W. I. Lenin

Die Menschen und die Politik

Die Menschen waren in der Politik stets die einfältigen Opfer von Betrug und Selbstbetrug, und sie werden es immer sein, solange sie nicht lernen, hinter allen möglichen moralischen, religiösen, politischen und sozialen Phrasen, Erklärungen und Versprechungen die Interessen dieser oder jener Klassen zu suchen.

Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus, 1913

Bergische Morgenpost bewirbt Bundeswehr

Die Bergische Morgenpost hat in ihrer gestrigen Ausgabe in recht verharmlosender Weise die Kriegsarmee Bundeswehr als Berufschance für Jugendliche beworben. Hierbei ist natürlich einzusehen, dass der Hinweis auf eine Berufsberatung durch Soldaten der Bundeswehr (so objektiv und fair wie diese an sich wohl nicht sein wird) in der BIZ Bergisch Gladbach für sich genommen in dieser Gesellschaft von der Rheinischen Post hingenommen werden muß.

Nicht hingenommen werden muß jedoch der geradezu verliebte Ton, in dem die Anwerbung junger Menschen für’s Töten dargestellt wird. So heißt es in dem Artikel unter anderem:

„Für junge Menschen mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen und Interessenschwerpunkten bieten die Streitkräfte eine große Zahl abwechslungsreicher Berufe und zahlreicher Alternativen zum Grundwehrdienst.“

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30.10.: Faschisten kündigen Aufmarsch in Velbert an!

Die AG Rheinland um den Nazi Axel Reitz hat angekündigt, am Samstag, den 30. Oktober vor dem S-Bahnhof in Velbert unter dem Motto „Multikultur ist sozialer Krieg – Gegen Gewalt und Überfremdung! Kriminelle Ausländer raus!“.

Plakate der Gruppe waren auch am 1. September, nur Tage vor einer Nazi-Demo in Dortmund, in Radevormwald und hier besonders in den Wupperorten geklebt worden. So auch direkt  vor dem Haus, in dem ich wohne. Mein Briefkasten wurden mit Nazi-Aufklebern bedacht.

HEUTE, am 20.Oktober ab 18 Uhr, lädt die IG Metall zu einem Vorbereitungstreffen in die Gaststätte Graf Hardenberg an der Bernsaustraße ein, um den Widerstand gegen die Nazis zu organisieren. Michele Dattaro, 1. Bevollmächtigter der IG Metall, „ruft engagierte Bürger, Vereine, Verbände, Gewerkschaften und demokratische Parteien auf, sich uns anzuschließen“.

Kurzfristig kann ich an diesem Treffen leider nicht teilnehmen, aber:
Ich schließe mich diesem Aufruf von Radevormwald aus an!

Als Stadtverordneter, Mitglied der LINKEN und der VVN.