Am 18.12. Filmvorführung: „In Prison My Whole Life – Mumia Abu-Jamal“

Der Film erzählt die Geschichte der Reise des jungen William Francome, der in derselben Nacht zur Welt kam, in der Mumia Abu-Jamal verhaftet und des Mordes an einem Polizeibeamten angeklagt wurde – am 9. Dezember 1981.

Mit 24 Jahren macht sich der weiße Mittelklassejunge auf die Suche nach der Geschichte des preisgekrönten afro-amerikanischen Journalisten aus den Sozialsiedlungen Philadelphias, dessen Todesurteil ihn sein ganzes Leben lang begleitet hat.

Regie: Marc Evans – London, Oktober 2007

Preisträger des Internationalen HumanRightsFestival in Genf – März 2008

Die Vorführung ist kostenfrei!

Wann: Samstag, der 18.12.2010, 18 Uhr (Einlass ab ca. 17:30 Uhr)

Wo: Foyer des Bürgerhaus Radevormwald (Schloßmacherplatz)

Seine bewegte Reise in die Abgründe Nord-Amerikas führt ihn zu interessantesten und kontroversesten VordenkerInnen des Landes. Im Gespräch mit MenschenrechtsaktivistInnen wie Angela Davis, Amy Goodman und Noam Chomsky, KünstlerInnen wie Mos Def, Alice Walker oder Snoop Dog setzt Francome sich mit Rassismus, Klassenvorurteilen und den Widersprüchen und Schrecken der Todesstrafe auseinander.

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Landesrat: Trotz Laumann-Intervention neuer Tagungsort gefunden

Geplant hatte DIE LINKE, am Sonntag ihren kleinen Parteitag in Münster an der Uni durchzuführen und darüber zu beraten, wie sich DIE LINKE zum Nachtragshaushalt verhält. Der Vertrag mit der Uni war unterzeichnet, die Einladung verschickt, die Delegierten packten schon ihre Sachen, da kam Altminister Laumann auf den Plan.

Er stellte fest, dass der CDU 2005 versagt worden war, was nun der LINKEN erlaubt werden sollte: Merkel hatte 2005 vor den geschlossenen Toren der Uni Münster gestanden, weil Parteiveranstaltungen dort laut Satzung nicht erlaubt sind. Laumann intervenierte nun bei der Universitätsleitung und erwirkte, dass DIE LINKE für ihren kleinen Parteitag einen neuen Raum suchen muss.

Hubertus Zdebel, Landessprecher der LINKEN in Nordrhein-Westfalen hat ein Lächeln für den CDU Mann: „Es freut mich, dass wir Herrn Laumann so kurz vor Nikolaus solch diebische Freude bereiten können. Mit seiner Partei hat er ja gerade nicht viel zu lachen. Aber ich muss auch sagen, dass es mich verwundert, dass der Altminister seinen Arbeitsschwerpunkt offenbar darin sieht, sich mit den Raumplanungen unserer Partei zu beschäftigen. …

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LINKE trifft sich wieder in Radevormwald

LINKE und Nahestehende, parteilos wie parteigebunden, treffen sich heute im Café „Petit Bazar“ in Radevormwald um die aktuelle politische Lage aus Sicht der LINKEN zu besprechen und das weitere Vorgehen zu planen.

Das Treffen beginnt um 17 Uhr und endet voraussichtlich um 20 Uhr, spätestens um 21 Uhr.

Auf der Tagesordnung stehen:

  1. Stadtrat: Anträge und Anfragen an Rat und Verwaltung in Radevormwald
  2. Vorbereitung der Veranstaltungen im Dezember
  3. organisatorische Fragen zur politischen Arbeit in Radevormwald
  4. Vereinbarung des nächsten Termines / Sonstige Termine / Verschiedenes

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Unsere Versammlung ist formlos, öffentlich und jeder Interessierte ist herzlich eingeladen. Weitere Informationen und Details zur Tagesordnung erteile ich selbst, gerne auch direkt unter 0160 / 5000 734

DIE LINKE. NRW: Bei Terrorverdacht: 110

Die Angst geht um in Deutschland. Menschen, die sich auffällig verhalten, könnten Terroristen sein. Azad Tarhan, jugendpolitischer Sprecher der LINKEN in Nordrhein-Westfalen und Bürger mit kurdischem Migrationshintergrund gesteht: „Auf meinem täglichen Weg zur Arbeit fühle ich mich sehr unwohl. Ich nehme die Warnung von Herrn Bundestagsabgeordneten Fritz Körper (SPD) daher sehr ernst.“

Herr Körper hatte in der Sendung extra 3 vom 28.11.2010 vor Menschen gewarnt, die zu zweit oder zu dritt, mit Koffern oder Rucksäcken in Richtung Bahnhof gehen. Das könnten Terroristen sein, so Körper. Man solle in diesem Fall die 110 wählen.

„Herr Körper ich muss Ihnen berichten: das passiert mir jeden Tag.“, meint Tarhan. „Ich bin quasi umzingelt von solchen Menschen. Ich fordere daher ebenfalls dazu auf: Meldet alle Personen, die mit Koffern oder Rücksäcken zum Bahnhof unterwegs sind, unter dem Polizeiruf 110.“

Landessprecher der LINKEN fordern: Atomtransporte generell verbieten!

Zu den Castortransporten erklären Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel, LandessprecherInnen DIE LINKE. NRW:

Der Widerstand gegen die Castortransporte ist unglaublich groß, bunt, solidarisch und beeindruckend. Schon in Frankreich und dann in Deutschland ist es immer wieder gelungen, mit phantasievollen Aktionen den Zug aufzuhalten und den Transport der elf Castorbehälter aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague nach Gorleben um mindestens einen halben Tag zu verzögern. Am vergangenen Samstag hat im wendländischen Splietau mit über 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die bisher größte Demonstration in der Geschichte der Castortransporte stattgefunden.

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Kuba durchbricht die digitale Blockade!

Die Verlegung eines Glasfaser-Unterseekabels zwischen Kuba und Venezuela beginnt im Januar nächsten Jahres. Damit bricht Kuba durch die Hilfe des ebenfalls der ALBA angehörenden Venezuela teilweise die amerikanische Blockade, insofern sie sich auch auf die Nachrichtenwege erstreckt.

Es ist den meisten nicht bekannt, aber Kuba ist bei der Anbindung an das Internet auf kostspielige Satellitenverbindungen angewiesen. Durch die gut 600 km lange Leitung wird das Problem zwar nicht gänzlich aus der Welt geschafft werden können, aber eine Reduzierung der Kosten um ca. ein Viertel wird immerhin erwartet. Der eigentliche Vorteil allerdings wird bei der praktischen Nutzung entstehen – So werden die Datenanbindungen in Kuba voraussichtlich durch die Kabelverbindung 3000 mal schneller sein als bisher!

Eine solche Steigerung ist in Dahlerau auch in der näheren Zukunft nicht zu erwarten, womit wir dann wohl endlich hinter Kuba zurückgefallen sind.

DIE LINKE. NRW: Es ist an der Zeit – für zivilen Ungehorsam!

von Katharina Schwabedissen u. Hubertus Zdebel, SprecherInnen, DIE LINKE. NRW

Am kommenden Wochenende ist es soweit: Einmal mehr rollt das Symbol einer verfehlten Energiepolitik Richtung Gorleben: Der Castro! Quer durch Frankreich und Deutschland rollt die hochgefährliche Fracht. Sie rollt gegen jede Vernunft und gegen den ausdrücklichen Willen der großen Mehrheit der Menschen.

Tausende von Menschen bereiten sich auf den Widerstand im Wendland vor.  Die einen wollen „Schottern„, die anderen  „Widersetzen“  sich oder stellen sich „X-Tausendmal quer„. DIE LINKE. NRW unterstützt die Proteste gegen den Atomtransport „castor 2010“ und ruft alle Mitglieder auf, sich an den vielfältigen Protesten zu beteiligen. Die Verantwortlichen fordern wir auf, das Recht auf Widerstand zu schützen. Nicht der Protest gefährdet die innere Ordnung unserer Gesellschaft, sondern die Atomlobby und ihre AnhängerInnen!

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