Geplant hatte DIE LINKE, am Sonntag ihren kleinen Parteitag in Münster an der Uni durchzuführen und darüber zu beraten, wie sich DIE LINKE zum Nachtragshaushalt verhält. Der Vertrag mit der Uni war unterzeichnet, die Einladung verschickt, die Delegierten packten schon ihre Sachen, da kam Altminister Laumann auf den Plan.
Er stellte fest, dass der CDU 2005 versagt worden war, was nun der LINKEN erlaubt werden sollte: Merkel hatte 2005 vor den geschlossenen Toren der Uni Münster gestanden, weil Parteiveranstaltungen dort laut Satzung nicht erlaubt sind. Laumann intervenierte nun bei der Universitätsleitung und erwirkte, dass DIE LINKE für ihren kleinen Parteitag einen neuen Raum suchen muss.
Hubertus Zdebel, Landessprecher der LINKEN in Nordrhein-Westfalen hat ein Lächeln für den CDU Mann: „Es freut mich, dass wir Herrn Laumann so kurz vor Nikolaus solch diebische Freude bereiten können. Mit seiner Partei hat er ja gerade nicht viel zu lachen. Aber ich muss auch sagen, dass es mich verwundert, dass der Altminister seinen Arbeitsschwerpunkt offenbar darin sieht, sich mit den Raumplanungen unserer Partei zu beschäftigen. …
